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Meine ersten Tage zuhause
Die ersten Wochen waren für meine "neuen Eltern" nicht gerade einfach. Ich strotzte nur so vor Temperament und wollte einfach die Oberhand behalten. Genauso wie ich es bei meinen Geschwistern gemacht hatte. Aber immer, wenn ich dann mal etwas bestimmter auftreten wollte bekam ich einen Rüffel. Dabei wollte ich doch nur mal sehen, ob man bei Mama auch in die Waden beissen darf.
Aber das hatte sich dann bald gegeben. Ich sah schnell ein, dass die eigentlich ganz lieb zu mir sind und die eben doch die neuen Chefs für mich sind.
So gewöhnte ich mich innerhalb kürzester Zeit daran, dass ich
immer schön brav in der Nähe von Herrchen und Frauchen
bleiben musste und eben an jedem Bordstein anhalten muss bevor ich
weiterlaufe. Dafür durfte ich dann alles ganz schnell alleine und
ohne Leine erkunden gehen.
Vom
ersten morgen an durfte ich dann mit Papa zusammen zur Arbeit in die
Tankstelle mitgehen. Da musste ich dann immer ganz ruhig sein. Naja,
die meiste Zeit war ich dann ja ohnehin mit Schlafen beschäftigt.
Das ganze hat ausserdem noch einen ganz riesigen Vorteil gehabt: Direkt
hinter dem Haus war mein Lieblingsladen. Und die Leute da drin waren
immer so lieb zu mir und gaben mir richtig viel zu essen. Wer
hätte da widerstehen können!

© Hopfi-Data 03.09.2006